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... einfach ich
Hast du schon einmal versucht etwas über dich selbst zu schreiben, um dich den Menschen vorzustellen?
Mein Geburtsname ist Sabine, ich bin 1964 geboren, geschieden, und Mutter einer wundervollen Tochter.
Ich habe das Friesurhandwerk gelernt, mußte mich wegen Unverträglichkeit der Chemikalien dann anderweitig orientieren, doch eine vielschichtige Kreativität hat mein Leben seither begleitet. In einer 22-jährigen Ehe habe ich alle Höhen und Tiefen einer Partnerschaft kennen lernen dürfen. Vieles davon brauchte Zeit zu heilen, doch ist heute von mir in Liebe angenommen.
Doch was oder wer ist dieses ich eigentlich?
Ist es der Körper, den ich im Spiegel sehe, der Name den ich trage, oder der Beruf den ich lernte, die Mutter die ich meiner Tochter bin, die Freundin, Frau, Arbeitskollegin, die Lebensberaterin?
Dies scheinen mir mehr und mehr Rollen zu sein, die mein ich in diesem Leben spielt. Mein ich – es hat in der Schule Rechnen, Schreiben, Lesen und „Geschichte-n“ gelernt, hat von Eltern, Familie, Menschen und Medien Glaubenssätze und –muster übernommen, versucht perfekt oder zumindest gut zu sein, und somit bewertet mein ich mich selbst und
die Welt nach all diesen Mustern.
Doch sind diese Muster ich?
Sind diese Gedanken, Ideen und Konstrukte wirklich ich?
Irgendwann zwischen all den Gedanken, Fragen, Geschichten, Kochen und Putzen habe ich mich aufgemacht um den tieferen Sinn in meinem Leben zu suchen.
Ich habe gelesen, Seminare besucht, bin Lehrern und Meistern begegnet. Viele Dinge haben mich interessiert, einiges habe ich ausprobiert, anderes habe ich wieder verworfen, doch irgendwie blieb die Frage bestehen, wer bin ich.
Der bei mir schon länger vorhandene Gedanke von „Hier und Jetzt“ verfestigt sich immer mehr, und mir wird klar, dass diese Geschichten und Rollen die ich darstelle und die um mich herum anzuschauen sind, eben einfach nur Geschichten sind. Geschichten die mein Ego aufbaut um mir die Illusion eines ich zu geben, mit dem es mich von sich abhängig macht.
Dieses Erkennen weckt eine leise Ahnung, von dem, was ich bin.
Reines Bewusstsein. Göttliches Bewusstsein. Reine göttliche Liebe.
Wie auch immer wir es nennen möchten, doch dieses Gefühl tief in meinem Herzen erkennt mich wieder. Und wenn ich nun in diesem tiefen Vertrauen meines Herzens all die Rollen spiele, werden sie wunderschön und machen auch noch Spaß.
Natürlich gibt es auch heute noch scheinbare Stolpersteine in meinem Leben, doch diese sehe ich einfach als Hinweise meiner Seele die mich erkennen lassen wann ich anhalten muß um in mich zu gehen, um zu sehen welche Hindernisse und Schatten noch in mir sind. Wenn ich unvoreingenomen und ohne Wertung in den Spiegel meiner Seele schaue, kann ich die Schatten erkennen, benennen und heilen.
Die Kreativität bestimmte einen Großteil meines Lebens und begleitet mich auch heute noch, jedoch hat sie sich in eine Art Ritual verwandelt. Ich fertige Kleidung und Gebrauchsstücke, angelehnt an keltische Funde und in freier Kreation, immer einhergehend mit der Achtsamkeit gegenüber dem Werkstoff, der Zeit und dem Anlass.
Es beginnt beim kennenlernen der Person für die ich arbeite, über die Auswahl von Stoffen, Farben und Mustern, bis hin zum Anlass, für welchen das fertige Stück dienen soll.
Handelt es sich nun um ein Kleidungsstück, ein Ritualgewand, einen Gebrauchsgegenstand für das alltägliche Leben oder besondere Anlässe - immer wieder sind es Einzelstücke, die für unterschiedliche Gelegenheiten bestimmt sind.
Mehr zu diesem Thema findest du unter
www.siruts-welt.npage.de
Der Name Sirut bindet Kraft und Wachstum von Mutter Erde in mir, die mich auf meinem Weg beleitet und erkennen läßt das alles mit allem verbunden ist.
Am 31.05.2011 bekam ich von Samarpan den Namen Gambhira,
wieder einen wichtigen Aspekt meiner Selbst beschreibt
- aufrichtig und zutiefst sensibel.
Ich verneige mich vor der Göttlichkeit in dir.
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Sei dir deiner Kräfte, Bedürfnisse und Möglichkeiten bewusst, dann wirst du auf dem Weg, den du beschreitest, einen Gefährten haben.
Aus Tibet


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