A S H I N A - Die Flamme der Wahrheit in deinem Herzen

                    

 

 

 

Jahres-Kreis-Feste

 

SAMHAIN

Dieses Fest am 31. Oktober beginnt mit Einsetzen der Abenddämmerung und ist neben BELTANE das wichtigste Fest im keltischen Jahreskreis.

Ein Jahreszyklus geht zu Ende und ein neuer beginnt.

Die Aktivitäten auf dem Feld und der Handel waren eingestellt, das Volk ruhte nun. Es war der Beginn des Winters. SAMHAIN, die Zeit zwischen zwei Jahren beschreibt einen magischen Raum, währenddessen die Gesetze von Raum und Zeit, und die Schleier zwischen den Welten aufgehoben sind. Es ist die Zeit der Geister und besonders der Ahnen, derer an diesem Fest gedacht wird. Unser heutiges Allerheiligen/Allerseelen erinnert daran.

Bildlich gesehen bedeutet SAMHAIN für uns eine Zeit des Geistes - der Innenschau - in der auch wir den Abstieg in unsere Seele nutzen können, um Ruhe, Veränderung, Tod und Neugeburt erleben können.

 

MODHRO

Zur dunkelsten Zeit des Jahres, am 21. Dezember, feiern wir die Mutter (MODHRO=Mutter) und die Rückkehr des Göttlichen Kindes, des Mabon, des "Sohnes des Lichts", der goldenen wiedergeborenen Sonnwend-Sonne, die die Erde wieder wärmen und Licht und Leben zurückbringen wird. Das Rad des Jahres dreht sich über den Tod hinaus und bewegt sich auf ein neues Licht und neues Leben zu. Das Haus wird gerächert und mit immergrünen Zweigen festlich geschmückt.

In diese Zeit fallen auch die Rauhnächte, vom 24.12. bis 06.01., in denen die "wilde Jagd" übers Land zieht.

 

IMBOLC

Als erstes der drei Frühlingsfeste im keltischen Jahreskreis, wird IMBOLC am 01.02. gefeiert. Es gilt als Dankfest, das der Winter bisher so gut überstanden wurde, in der Hoffnung, das die restlichen Vorräte ausreichen mögen.

Der Name IMBOLC bezieht sich auf das Mutterschaf und dessen Milch, die als erstes Nahrungsmittel zum Ende des Winters hin wieder verfügbar wurde. Es ist ein Fest des Neuanfangs, der Wiedergeburt und des Wiedererwachens und -wachsens des Sonnenkindes und der Natur.

 

OSTARA

Für Frühjahrstagundnachtgleiche am 21.03. ist das Fest der Aussaat und der Fruchtbarkeit. Die Natur beginnt nun spürbar sich zu regen, das erste grün an den Bäumen wird sichtbar und die Vögel beginnen zu nisten. Zwei zentrale Inhalte liegen dem Fest zugrunde, einmal der Ausdruck der Freude über den Frühling und die nach der langen Zeit des Winters endlich zurückkehrende Wärme. Zum anderen ist die Tagundnachtgleiche bedeutsam, denn sie verkörpert die Balance, das Gleichgewicht der Naturkräfte, die Ausgewogenheit von Licht und Dunkelheit.

 

BELTANE

Das letze der drei Frühlingsfeste und zusammen mit SAMHAIN eines der beiden wichtigsten Feste im Jahreskreis. Von SAMHAIN genau ein halbes Jahr entfernt, besitzt es Verbindungen zum Wachstum ebenso wie zum Tod. Es findet immer am Vorabend des Mai, also am 30.04. statt.

SAMHAIN ehrt den Tod, BELTANE - das Gegengewicht - feiert das Leben. Zu Beginn des Sommers sind die sexuellen Kräfte in der Welt auf ihrem Höhepunkt. Es ist die Zeit , in der die Sonne endlich vollständig aus den Fesseln des Winters befreit ist.

 

LITHA

Die Sommersonnenwende um den 21.06. bezeichet den längsten Tag des Jahres, und ist ein Fest um Reichtum, Fülle und Macht und Kraft der Sonne. LITHA markiert den Höhepunkt der Fruchtbarkeit der Natur, alles steht in voller Blüte und Wachstum, ein idealer Zeitpunkt auch zum Kräutersammeln. LITHA ist ein Fest des Dankes für den Überfluss. Zum Bild des Festes gehören auch Kräuterkränze, mit denen Wegkreuze, Heiligenbilder und Türen geschmückt wurden.

 

LUGHNASAD

Das Fest der Sonne, des Sommers und des Dankes über die Früchte von Mutter Erde, doch gleichzeitig bezeichnet es den Beginn des Herbstes. Am Vorabend zum 01.08. wurden große Feuer entzündet, Früchte der Erde wurden dargebacht und das Getreide geschnitten. Ein Fest zu Ehren der Sonne, die mit ihrem Licht Wachstum und Gedeien ermöglicht, es aber mit zu viel Wärme und Trockenheit ebenso schnell zerstören kann.

 

MABON

Die Herbsttagundnachtgleiche fällt auf die Zeit zwischen 22. und 23.09. Die Kräfte von Licht und Dunkelheit sind für einen kurzen Moment ausgewogen, doch nun beginnt die Zeit der längerwerdenden Dunkelheit. Das gröbste in der Landarbeit war für dieses Jahr vorüber.

MABON ist das Fest des Sohnes (das Kind der Götter, das zum OSTARA-Fest gezeugt wurde), der nun im Schoß der Mutter heranwächst. Wir verabschieden uns vom Licht und gehen in die dunkle Jahreszeit, aber in dem Wissen um das göttliche Versprechen neuen Lichtes, das von Jahr zu Jahr und von Leben zu Leben immer wieder eingehalten wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichten und Erlebnisse

im - mit - und durch

den keltischen Jahreskreis

 

- finde einen neuen Rhytmus für dein Jahr - dein Leben

 

- erlebe den Kreislauf der Natur

 

- intensiv und ganzheitlich

 

 

 

Eine Reise durch das Jahr, durch Geschichten, durch die Natur, durch dein Inneres.

 

Interessant ist es, den ganzen Zyklus zu durchlaufen, aber auch einzelne Feste, zu denen du dich hingezogen fühlst sind hilfreich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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